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Wir testen Safescan TimeMoto [Teil 1]

Safescan ist eine Marke, die schon seit vielen Jahren im Portfolio von ViDiS vertreten ist, aber bisher noch nicht auf unserem Blog beschrieben wurde. Der Anlass ist jedoch ein besonderer – bald debütiert eine neue Serie von Zeiterfassungssystemen – TimeMoto! Im ersten Teil des Tests konzentrieren wir uns auf das Gerät selbst, das Flaggschiff-Modell TM-838.

Das niederländische Unternehmen Safescan ist vor allem für seine Geräte zur Bargeldverarbeitung bekannt, die für Wechselstuben oder Banken bestimmt sind. Der zweite wichtige Teil des Angebots dieses Herstellers sind Zeiterfassungssysteme (Time Attendance), von denen das heute besprochene TimeMoto bereits die dritte Generation darstellt.

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Aufgrund der Komplexität des Themas haben wir beschlossen, unseren Test in zwei Teile zu gliedern.

Der erste Teil konzentriert sich auf das Gerät selbst – vor allem auf das Design und das Zubehör. Der zweite Teil hingegen wird sich mit der Software und der Nutzung des TimeMoto-Zeiterfassungssystems als Ganzes befassen. Der zweite Teil wird im Februar veröffentlicht, nach der Premiere der polnischen Version der TimeMoto-Software.


 

Was ist ein Zeiterfassungssystem?

In der Version von Safescan besteht ein Zeiterfassungssystem aus zwei Elementen:

  1. Einem oder mehreren Terminals (in einem System können es mehr als eines sein).
    Terminals sind einfach Geräte, die zur Registrierung von Ereignissen dienen – hauptsächlich Mitarbeiter-Ein- und Ausgänge, z. B. durch Scannen einer RFID-Karte oder Identifizierung per Fingerabdruck.
  2. Software mit einer Datenbank.
    Normalerweise auf einem Computer installiert – sie dient zum Speichern, Verwalten und Präsentieren von Daten, z. B. durch das Erstellen übersichtlicher Berichte.

Beide oben genannten Elemente sind über ein Netzwerk (LAN oder Wi-Fi) miteinander verbunden und kommunizieren ständig. Das Terminal sendet laufend Informationen über registrierte Ein- und Ausgänge, wodurch eine Echtzeit-Anwesenheitsüberwachung möglich ist. Die Software hingegen sendet Datenbankaktualisierungen – z. B. neu hinzugefügte Mitarbeiter oder Änderungen von RFID-Kartennummern.

Ein solches System ermöglicht eine effiziente Erfassung von Anwesenheitsdaten, laufende Überwachung und die Erstellung von Berichten, die z. B. von der Personalabteilung zur Lohnabrechnung oder Überprüfung von Überstunden genutzt werden können. Zusammenfassend lässt sich sagen: Einerseits ein Terminal zur Ereignisregistrierung, andererseits eine PC-Software, die Zugriff auf die registrierten Daten bietet und deren Verwaltung ermöglicht.

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Aktuell (Anfang 2018) findet man im Angebot noch die älteren TA-80xx-Systeme. Diese Serie war sehr erfolgreich, vor allem weil bereits ein einzelnes Gerät eine vollständige Lösung darstellt. Neben dem Terminal, das über einen RFID-Kartenleser, einen Fingerabdruckscanner oder ein Wi-Fi-Modul zur drahtlosen Verbindung mit der Datenbank verfügt, ist im Paket auch die TA-Software (Time Attendance) zur Verwaltung der gesammelten Daten enthalten, die als übersichtlicher Bericht exportiert werden können. Ein solches Set ist eine hervorragende Lösung für kleine und mittlere Unternehmen – insbesondere Produktionsbetriebe, in denen Schichtarbeit eingesetzt wird. Das System ist einfach zu konfigurieren, zu bedienen und bietet die Möglichkeit, es um weitere Terminals zu erweitern.


 

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Die neue TimeMoto-Serie wird im Februar auf dem polnischen Markt debütieren und eine Handvoll Neuheiten und Verbesserungen gegenüber der TA-Serie mit sich bringen. Die Liste der wichtigsten Änderungen finden Sie unten.

  • Neue Software im Set und die Möglichkeit, die Datenbank in der Cloud zu speichern.
    Neben einer deutlichen Verbesserung der Benutzeroberfläche und dem Hinzufügen einiger interessanter Funktionen scheint die Unterstützung für die Cloud die größte Änderung zu sein. Was bringt Cloud Computing in diesem Fall? Vor allem löst es eines der größten Defizite der vorherigen Serie – das Fehlen der Unterstützung für mehrere Standorte. Falls ein Unternehmen mehrere Niederlassungen, aber nur eine Personalabteilung hat, ermöglicht dies das Sammeln von Daten von vielen Standorten und deren Verarbeitung an einem Ort.
  • Weitere Vorteile der Cloud:
    • Möglichkeit der Registrierung von Ein- und Ausgängen über eine App auf dem Mobiltelefon,
    • Zugriff auf Daten zur Anwesenheit der Mitarbeiter von jedem Ort mit Internetzugang.

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  • Neue Methode zur Mitarbeiterverifizierung – Gesichtserkennung.
    Die nur im Topmodell vorhandene Lösung stellt eine interessante Alternative zur Fingerabdruckerkennung dar.
  • Neues Design der Geräte und aktualisierte Software-Oberfläche.

 

Etwas mehr über die wichtigsten Änderungen und die Software selbst finden Sie im Datenblatt von TimeMoto.


TimeMoto – Unboxing

In unserem Test beschäftigen wir uns mit dem höchsten verfügbaren TimeMoto-Modell – dem TM-838. Das Unterscheidungsmerkmal dieses Modells ist vor allem das Gesichtserkennungssystem, ein größeres Display (mit einer Diagonale von 3,5 Zoll) sowie ein Touchpanel anstelle einer klassischen Tastatur.

Das TM-838 ist in einer kleinen Box mit den Maßen 28 x 17,5 x 11 cm verpackt. Das Gerät selbst hat die Maße 21,5 x 10 x 4,5 cm (Höhe x Breite x Tiefe).

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Neben dem Gerät selbst finden Sie in der Verpackung eine Garantiekarte, eine Kurzanleitung, ein Paket mit 5 RFID-Karten, eine spezielle Halterung (dazu später mehr), Montagezubehör (um das Gerät an der Halterung und die Halterung selbst an der Wand zu befestigen) sowie ein Netzteil.

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Beim Modell TM-838 ist eine spezielle Wandhalterung im Set enthalten, die im Gegensatz zur Standardhalterung dazu führt, dass das Gerät mit der Unterkante etwas weiter von der Wand absteht. Warum? Der so gewonnene Neigungswinkel verbessert die Arbeit des Gesichtserkennungssystems. Das Gerät kann dadurch etwas niedriger montiert werden, damit Personen mit geringerer Körpergröße keine Probleme mit einem zu hoch montierten Gerät haben.

Die Konstruktion der Halterung führt dazu, dass die Oberkante des Geräts etwa 4,5 cm von der Wand absteht, während die Unterkante etwa 10,5 cm absteht.

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Das Gerät selbst verfügt über eine deutlich einfachere Steuerungsoberfläche im Vergleich zur vorherigen Edition, was die Bedienung und Navigation durch das Menü sicherlich erleichtern wird.

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Einen positiven visuellen Eindruck hinterlässt vor allem das Touchpanel. Gute Nachricht für Anhänger traditioneller physischer Tasten – eine solche Version wird ebenfalls erhältlich sein.

Das gesamte Gerät besteht aus Kunststoff – die Vorderseite aus glänzendem, die Rückseite aus mattem. Um das Gerät herum verläuft ein Rahmen aus Kunststoff, der Aluminium imitiert. Das Ganze macht den Eindruck einer solide gefertigten Konstruktion.

Auf der Rückseite – Minimalismus. Dort finden wir den Stromanschluss und den Netzwerkanschluss (LAN). Auf der rechten Seite befindet sich ein USB-Anschluss für Software-Updates und die „manuelle“ Synchronisierung von Daten zwischen dem Gerät und der Datenbank sowie der Software.

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Das Gesichtserkennungssystem befindet sich auf der Vorderseite, an der Stelle, an der sich „traditionell“ der Fingerabdruckscanner befindet. Das bedeutet, dass wir bei der Wahl der TimeMoto-Versionen zwischen Fingerabdruckscanner und Gesichtserkennung wählen müssen (RFID ist in jedem Gerät vorhanden).

Das Gesichtserkennungssystem ist mit zwei Kameras ausgestattet. Der Test der Effizienz dieser Lösung wird im zweiten Teil des Tests durchgeführt.

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Die erste Inbetriebnahme und die Ersteinrichtung haben signifikante (positive) Änderungen erfahren. Wir werden versuchen, das Verfahren der ersten Inbetriebnahme im nächsten Teil des Tests zu beschreiben.

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Zusammenfassung des ersten Teils

Auf den ersten, oberflächlichen Blick haben wir es mit sehr interessanten Änderungen zu tun. Das neue Design der Geräte ist definitiv ein Schritt in die richtige Richtung – vor allem die deutlich vereinfachte Benutzeroberfläche. Das Gesichtserkennungssystem ist wiederum konzeptionell eine großartige Lösung, aber mit der Bewertung werden wir bis zu den Tests warten. Die interessanteste Änderung – die neue Software, die es ermöglicht, Daten in der Cloud zu speichern – wird von uns im zweiten Teil des Tests ausführlicher beschrieben.